Ein Gymnastikball vor dem Schülerschreibtisch
by J.Schneider on Jul.18, 2011, under Gesundheit
Eltern, die ihren Kindern etwas Gutes in Bezug auf deren Gesundheit tun wollen, sollten ihnen einen Gymnastikball zur Verfügung stellen. Die Grundlage für viele Rückenkrankheiten wird nämlich bereits im Kindesalter und in den Jahren der Jugend gelegt und mit einer wirkungsvollen Vorbeugung kann man niemals zu früh beginnen.
Die Kinder sollen nach Möglichkeit mit dem Gymnastikball auch turnen. Noch wichtiger im Hinblick auf die Rückengesundheit ist allerdings die Verwendung als Sitzball. Während die Hausaufgaben erledigt werden, kann ein Schulkind besser auf dem Gymnastikball sitzen, als auf einem Stuhl. Allerdings soll die Zeit, die man auf dem Ball sitzend verbringt, 90 Minuten nicht überschreiten. Sollten die Arbeiten für die Schule länger dauern, dann ist es besser, dazwischen wieder auf den Stuhl zu wechseln. Solange man nicht in einer einseitigen Sitzhaltung über Stunden hinweg verharrt, ist alles gut. Der Gymnastikball kann später wieder hervorgeholt werden, wenn es ans Computerspielen geht oder wenn andere Tätigkeiten im Sitzen zu erledigen sind.
Der Gymnastikball erfüllt als Ersatz für den Schreibtischstuhl eine wichtige Aufgabe. Die Muskulatur am Rücken wird gestärkt und der Körper wird zu einer aufrechten Sitzhaltung geradezu gezwungen. Beide Kriterien gelten als sehr förderlich. Fast könnte man einen Sitzball als Medizinball bezeichnen, weil er medizinisch betrachtet so viele Vorteile bringt. Allerdings muss man an dieser Stelle vorsichtig sein, denn ein Medizinball ist eine ganz eigenständige Art von Sportgerät. Er eignet sich zum Sport, aber nicht als Sitzball. Aufgrund seiner Füllung aus festem Material fehlt dem Medizinball die Elastizität, die ein Gymnastikball haben muss, um als Sitzball geeignet zu sein.