Das dicke Ende kommt zum Schluss
by xa444 on Feb.17, 2012, under Allgemein
Für eine Autofinanzierung gilt ganz generell: Im Endeffekt muss das Auto bezahlt werden. Alles am Kaufpreis, was nicht durch Erspartes, sprich durch Eigenmittel finanziert werden kann, muss fremdfinanziert werden. Geliehenes Geld kostet Zinsen, also zusätzliches Geld. Um dem Autokäufer seine Entscheidung auch aus pekuniärer Sicht zu erleichtern, bieten viele Vertragshändler und Autohäuser als Finanzierungsmodell die Autofinanzierung Schlussrate an.
Bei einer Autofinanzierung über das Autohaus beziehungsweise das damit kooperierende Kreditinstitut wird nach bestimmten Kriterien eine relativ geringe monatliche Zins- und Tilgungszahlung errechnet. Sie orientiert sich unter anderem an den Einkommens- und Vermögensverhältnissen des Autokäufers. Denn der möchte das Auto kaufen, und der Vertragshändler möchte ein weiteres Auto verkaufen und zulassen. Da der fremdfinanzierte Anteil am Kaufpreis aber auf jeden Fall bezahlt werden muss, wird eine Schlussrate vereinbart. Sie ist eine Einmalzahlung, die in einer Summe fällig, und mit der letztendlich der Kaufpreis abschließend beglichen wird.
Die Autofinanzierung Schlussrate ist in etwa vergleichbar mit der Einmalzahlung bei Leasingfahrzeugen, die ihrerseits bei Vertragsbeginn fällig wird. Es kann bei diesem Finanzierungsmodell viel hin und her gerechnet werden. Im Interesse des Autokäufers ist eine verträgliche Monatszahlung, weil er sich ansonsten eventuell den Autokauf finanziell nicht leisten könnte.
Wenn dann die Wochen für die Schlussrate nahen, sollte im besten Falle die Summe angespart auf dem Sparkonto vorhanden sein. So war es angedacht, so wurde es vorgeschlagen, und so war es geplant. Doch einige Jahre sind lang, und oftmals ist dann die Schlussrate nicht vorhanden. Dann bietet sich als eine Alternative an, diese Schlussrate wiederum separat fremd zu finanzieren.